Hochsensibilität 2.0
Next Level Sensitivity
Warum Hochsensibilität auf Frequenz
und Bewusstsein verweist
Unsere Zeit rast. Kaum haben wir begonnen zu verstehen, dass Menschen unterschiedlich wahrnehmen, denken und fühlen, wurde dieses Phänomen bereits mit zahlreichen Begriffen und Labels versehen. Hochsensibilität, Feinfühligkeit, Neurodiversität, Empathen oder Scanner – und ebenso wurden hierfür neuronale, genetische und biologische Ursachen dingfest gemacht.
Doch kaum scheint ein Erklärungsmodell greifbar, klopft bereits der nächste Gedanke an die Tür:
Hinter Genetik und Biologie steckt mehr als Genetik und Biologie.
Next Level Sensitivity - Blogartikel-Audio 13.1.26
Hochsensibilität 2.0 - Next Level Sensitivity
Die feinstoffliche Dimension des Menschseins
Die westlich geprägte Wissenschaft hat lange Zeit eine Seite der menschlichen Existenz ausgeklammert:
die feinstoffliche Ebene – Geist, Energie, Frequenz.
Wer sich ein wenig mit fernöstlichen und indigenen Weisheitslehren befasst hat, weiß, dass diese Seite niemals verschwunden war. Sie ist immer und überall präsent – ganz gleich, ob wir sie wahrnehmen, sie akzeptieren und wertschätzen. Allerdings wurde sie in den letzten Jahrhunderten in unserer Kultur zunehmend ausgeklammert. So sind Generationen von Menschen in dem Glauben aufgewachsen, Genetik und Biologie würde des Menschen Schicksal bestimmen.
Wie so oft liegt der Schlüssel nicht im Entweder-oder, sondern im Sowohl-als-auch.
Der Mensch ist ein physisches Wesen und zugleich Ausdruck eines feinstofflichen Ursprungs. Nicht der Körper ist der Kern, sondern der Ursprung des Menschen ist feinstofflich. Die Seele – als unsterblicher, energetischer Kern – hat sich in die Dimension der Materie inkarniert, hat sich in die Form transformiert (in carne = ins Fleisch kommen).
Sowohl spirituelle Überlieferungen als auch die Quantenphysik weisen darauf hin, dass alles in seinem Ursprung Energie ist – und damit Frequenz und Schwingung
Quantenphysik, Beobachtung und Wirklichkeit
Die Quantenphysik lädt uns ein, Materie als Ergebnis von Beobachtung und Absicht zu verstehen. Im sogenannten „Meer der Möglichkeiten“ – einem unendlichen Feld ungerichteter Energie – kollabieren jene Potenziale, auf die bewusst oder unbewusst fokussiert wird, zu einer bestimmten Form: Materie entsteht.
Wer diese ursprüngliche Absicht gesetzt hat, eine Erdenkugel oder menschliche Existenz zu erschaffen, sei dahingestellt – diese Frage würde hier zu weit führen.
Wichtiger ist:
Wäre etwas ausschließlich energetisch existent, könnten wir es mit unseren auf die Physis ausgerichteten Sinnen nicht wahrnehmen.
Und genau hier liegt der Schlüssel zum Next Level Sensitivity.
Die Frequenz-Scheuklappen unserer Wahrnehmung
Nicht alles ist entweder Materie oder ungerichtete Energie. Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass es jenseits unserer physischen Welt weitere Existenzebenen gibt, die ebenso real sind – nur nicht mit unseren herkömmlichen Wahrnehmungs-filtern erfassbar.
Ein hilfreiches Bild hierfür ist das eines altmodischen Radioempfängers. Ein Radio kann nur jene Sender empfangen, deren Frequenzen innerhalb seines begrenzten Empfangsbereichs liegen. Als Hörerin entscheide ich mich für einen bestimmten Sender – zum Beispiel 87,7 – und höre fortan ausschließlich dieses Programm, so wie auch schon meine Eltern und Großeltern.
Wenn Generationen lang nur dieser eine Sender gehört wird, entsteht der Eindruck:
Radio hören ist gleichbedeutend mit: diesen Sender hören.
Erzählt uns nun der Klempner – es könnte auch die Postbotin oder ein Kollege sein –, dass es noch andere Sender gibt, halten wir das für völlig absurd. Schließlich gibt es doch nur diesen einen!
Dass das große Rad am Radio dazu dient, die Frequenz zu verändern, wurde vergessen und es ist daher eingerostet. Und so hielt man jene, die anderes wahrnehmen, für sonderbar, für unnormal, für krank – bis jemand den Mut hatte, das Rad zu bewegen.
Jetzt wird plötzlich klar:
Hinter dem großen Rauschen direkt neben dem Sender existieren weitere Sender.
Hochsensibilität – eine Frage der Frequenz
Übertragen auf den Menschen bedeutet das: Verändere ich meine eigene innere Frequenz, wie beispielsweise bei Glaubenssätzen oder meiner inneren Haltung, verändere ich damit auch mein Wahrnehmungsspektrum.
Hochsensible Menschen – und all jene, die ähnlich ticken, aber anders bezeichnet werden – zeigen häufig besondere Wesenszüge, Bedürfnisse und Grenzen, in denen dieses erweiterte Wahrnehmungsspektrum deutlich wird.
Small Talk, Shoppingmalls oder aggressive Dynamiken wirken auf sie oft erschöpfend, während sie zugleich über eine ausgeprägte Fähigkeit verfügen, Atmosphäre zu regulieren. Konkurrenzkampf oder Aggressivität schrecken sie ab, während sie nicht nur Meister darin sind, für friedvolle Stimmung zu sorgen und sie zu genießen. Allerding reicht das Genießen hier nicht aus. Sie benötigen solch achtsame, harmonische und wertschätzende Bedingungen, um für ein ausgeglichenes Wohlbefinden zu sorgen.
Auch wenn dies selbstverständlich für alle Menschen gilt, so geraten hochfrequente Menschen durch ihr hochschwingendes Wesen jedoch schneller in eine Schieflage, als dies bei anderen Menschen der Fall ist.
Quelle: Silke Schäfer
Die Bewusstseinsskala von Dr. David Hawkins
Betrachtet wir diese Eigenschaften auf der Frequenzskala von Dr. David Hawkins, finden wir die ursprünglichhochsensiblen Merkmale auf einem höheren Schwingungsniveau. Dies sind zum Beispiel Eigenschaften wie ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein, starke Gefühle der Verbundenheit, Authentizität, Optimismus oder Bereitschaft.
Aus diesem Grund bezeichne ich sie als hochfrequente Menschen.
Trauma, Prägung und das verdeckte Wesen
„Ursprünglich“ bedeutet: ohne oder mit nur wenigen traumatisierenden Überlagerungen.
Da jedoch kaum jemand unbeschadet durch die Kindheit geht – wie es der dänische Familientherapeut Jesper Juul einmal formulierte –, sehen wir oft nicht das eigentliche Wesen, sondern seine Schutzschichten.
Traumata wirken wie schwere Decken, die das hochfrequente Grundmuster überlagern. Sichtbar werden dann im Versuch der Anpassung belastende Schutzmechanismen oder, wie es die Psychologie nennt: Verhaltensauffälligkeiten – nicht jedoch der feinstoffliche Ursprung.
Das ursprüngliche Wesen bleibt vorhanden, aber verborgen.
Neuer Name – neuer Blickwinkel?
Die Bezeichnung „hochfrequenter Mensch“ ist eine Erweiterung des Begriffs der Hochsensibilität.
Solange wir nur den einen bekannten „Sender“ kannten – die materielle Ebene –, macht es Sinn, diesen mit unseren fünf Sinnen zu erforschen. Unsere Wahrnehmungsorgane für die Feinstofflichkeit verkümmert dadurch.
Die Zirbeldrüse, oft als „drittes Auge“ bezeichnet, galt einst als Schnittstelle zu den feinstofflichen Ebenen des Seins und hatte in früheren Zeiten etwa die Größe einer Walnuss. Heute ist sie bei den meisten Menschen auf die Größe einer Erbse deutlich kleiner – ein Spiegel unseres eingeschränkten Frequenzspektrums.
Um feinstoffliche Zusammenhänge wieder zu erkennen, braucht es daher ein bewusstes Erweitern der Wahrnehmung. Unsere innere Bereitschaft, andere „Sender“ wieder zu empfangen.
Das große Vergessen
Mythen, Legenden und spirituelle Überlieferungen berichten davon, dass der Umgang mit anderen Ebenen des Seins einst selbstverständlich war. Das heutige Vergessen ist keine neue Entwicklung, sondern Teil einer längeren Bewusstseinsphase.
Möglicherweise war es für die Menschheit in ihrer evolutionären Entwicklung notwendig, sich für eine gewisse Zeit vollständig auf die grobstoffliche Welt einzulassen.
Aber die Frage bleibt:
Warum haben manche Menschen diesen Zugang dennoch nie ganz verloren?
Bislang wird Hochsensibilität meist als genetisch bedingt betrachtet. Doch hier öffnet sich ein weiteres Feld.
Epigenetik und das energetische Wissen
Die Epigenetik, maßgeblich bekannt geworden durch den Biologen Bruce Lipton, zeigt: Gene sind veränderbar. Erfahrungen können genetische Aktivierungen beeinflussen – innerhalb eines Lebens und über Generationen hinweg.
Erweitern wir diesen Gedanken, tragen hochfrequente Menschen möglicherweise ein reiferes energetisches Wissen in sich – vergleichbar mit dem Unterschied zwischen einem Zweit- und einem Viertklässler.
– Gene sind Informationsträger auf physischer Ebene.
– Frequenzen sind Informationsträger auf feinstofflicher Ebene.
– Bewusstsein ist das Ergebnis seelisch erlebter Erfahrung.
Aus dieser Perspektive bestimmt nicht die Physis das Sein, sondern die Schwingungsinformation strukturiert die Physis.
Bewusstsein – die Währung von morgen
Bewusstsein ist sichtbar gewordene Frequenz. Oder anders gesagt: Das Frequenzniveau spiegelt die Bewusstseinsqualität.
Hochfrequente Menschen verfügen über einen natürlicheren Zugang zu feinstofflichen Ebenen. Ob sie diesen Zugang leben, unterdrücken oder gar nicht einordnen können, hängt stark von Prägungen und Umfeld ab.
Eine nicht erkannte Feinfühligkeit gleicht einem verschmutzten Teppich: Das Muster ist noch da – aber kaum sichtbar.
Wissen, Reinigung und Integration
Um das ursprüngliche Muster wieder freizulegen, braucht es zweierlei:
- Wissen um das eigene Potenzial
- einen Weg der Reinigung, der stärkt statt überfordert
Ohne Bewusstsein über die eigene Hochfrequenz beginnt kaum jemand zu suchen.
Und ohne passende „Seifenlauge“ – also Bedürfnisse, Grenzen, Gaben und Potenziale erkennen und annehmen, bleibt der Teppich grau.
Und Nun? Ein Fazit
Als hochfrequenter Mensch bringst du bereits alles mit, was du für die Reinigung brauchst:
Reflexionsfähigkeit, Empathie, Intuition, Verantwortungsbewusstsein – und einen natürlichen Zugang zu höheren Ebenen des Seins.
Doch das Entscheidende liegt bei dir.
Der Weg der Heilung und Bewusstwerdung ist eine Entscheidung. Oft keine rationale, sondern eine zutiefst innere. Vielleicht ist dein eigener Reinigungsprozess Teil deiner Aufgabe – als Vorbild, als Impuls oder als Vorbereitung auf das, was danach sichtbar werden will.
Denn nach der Reinigung ist das Leben weder perfekt noch zu Ende. Danach beginnt dein Wachstum!
Im und nach dem Reinigungsprozess geht es darum, zu leben, was du bist.
Deine feine Wahrnehmung, deine Wesenszüge, dein Sein dürfen wirken – allein durch deine Präsenz.
Vielleicht beginnt dein nächster Schritt genau hier:
Nicht darin, etwas Neues zu werden, sondern dich an das zu erinnern, was du immer warst.
Die Autorin
Cordula Roemer
Seit 2009 arbeitet Cordula Roemer zu den Themen Hochsensibilität und Hochbegabung. Sie entwickelte Vorträge, gibt Coachings, Fortbildungungen, Supervision und hat bislang zehn Sachbücher geschrieben.
Mit dem Hochfrequenten Menschen erweitert sie die Sicht auf Hochsensibilität und die Feinfühligkeit im allgemeinen.
Der Hochfrequente Mensch
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Dein Coaching
Ein Buch ist eine wunderbare Sache. Aber manchesmal reicht es nicht allein, um uns auf unserem Abenteuer zu einem erfüllten und autehntischen Leben als feinfühliger Mensch zu begleiten.
Daher stehe ich dir mit meiner langjährigen Erfahrung mit hochsensiblen und hochbegabten Menschen mit meinem tiefgründigen Coaching zur Seite.
Ich freue mich, dich kennenzulernen.

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